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§ Arzneimittelgesetz

§50 Arzneimittelverordnung

Gesetzliche Grundlagen für freiverkäufliche Arzneimittel

Einzelhandel außerhalb von Apotheken mit Arzneimitteln im Sinne des§ 2 Abs.1 oder Abs.2 Nr.1, die zum Verkehr außerhalb der Apotheken freigegeben sind, darf nur betrieben werden, wenn der Unternehmer, eine zur Vertretung des Unternehmens gesetzlich berufene oder eine von dem Unternehmer mit der Leitung des Unternehmens oder mit dem Verkauf beauftragte Person die erforderliche Sachkenntnis besitzt.

Bei Unternehmen mit mehreren Betriebsstellen muß für jede Betriebsstelle eine Person vorhanden sein, die die erforderliche Sachkenntnis besitzt.

Sachkenntnis hat, wer die Sachkundeprüfung vor einer Handelskammer besteht.

Mit folgenden Abschlüssen müssen Sie zum Beispiel keine Prüfung mehr ablegen:

  • Pharmaziestudium,
  • Pharmazeutisch-technischer Assistent oder Assistentin,
  • Drogist oder Drogistin,
  • Apothekenhelfer oder Apothekenhelferin.

Was sind freiverkäufliche Arzneimittel?

Freiverkäufliche Arzneimittel dienen der Selbstbehandlung bei einfachen Befindlichkeitsstörungen.

Sie sind außerhalb von Apotheken in Drogerien, Reformhäusern, Erotik-Shops, Zoohandlungen und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.

Ihre Wirkungen sind zum Beispiel:

  • Verhüten und Erkennen von Krankheiten
  • Abwehren und Beseitigen von Erregern
  • Vorbeugen
  • Lindern
  • Heilen